BOC Kurs Ästhetische Implantologie/Frontzahnästhetik mit drei Live Ops

Am 20. November 2015 fand in der Kaiserberg Klinik der BOC Kurs Ästhetische Implantologie/Frontzahnästhetik statt. Unser BOC Referent führte die Teilnehmer durch den Kurs, der aufgrund der drei LIVE OPs und dem Hand-On Teil sehr praxisnah war und es den implantologisch tätigen Zahnärzten erleichtern sollte, das Erlernte in der Praxis unmittelbar anzuwenden.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Zahnärzten für den gemeinsamen Tag, die spannenden Diskussionen und das durchweg positive Feedback.

 

 

 

 

BOC Education Program beim 45. DGZI Jahreskongress in Wiesbaden

Im Rahmen des 45. DGZI Jahreskongresses am 02. Oktober 2015 in Wiesbaden, organisierte das BOC Education Program einen Workshop zum Thema Sofortversorgung zahnloser Kiefer – Welches Implantatdesign ist am besten geeignet. Bei diesem zeigte unser BOC-Referent anhand von drei Fällen, dass das Periotype Rapid Implantat für alle Knochenqualitäten (D1-D4) bestens geeignet ist und hervorragende Ergebnisse liefert.

 

Sowohl beim Einzelzahnimplantat bei vorheriger Extraktion, Implantation und der Sofortversorgung, als auch bei einer Brückenversorgung in der Front mit einer fünfgliedrigen Brücke auf 3 Implantaten mit vorheriger Extraktion und Implantation und Sofortbelastung und bei der Versorgung eines atrophierten, zahnlosen Kiefers mit dem 4-Comfort® System waren die PerioType Rapid die Implantate der Wahl. Während der Präsentation wurden viele Fragen gestellt, so dass die Kollegen ihr Wissen und ihre Erfahrung austauschen konnten.

 

Am Nachmittag fand ein Vortrag zum Thema Sofortversorgung atrophierter, zahnloser Kiefer – Mit welchem Implantatdesign erreichen wir bei allen Knochenqualitäten eine optimale Primärstabilität? vor weiteren Kollegen statt.

Dr. Aktas stellte hier besonders herausfordernde Fälle vor, bei denen eine Versorgung mit den PerioType Implantaten erfolgreich war.

 

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Implantologen für einen gelungenen Event!

 

Bildquelle: Oemus Media AG & BOC Education Program

 

 

Hands-on Kurs mit Dr. AktasHands-on Kurs mit Dr. AktasHands-on KursHands-on KursDr. Aktas beim VortragVortrag

Hoffnung implantieren

Der massive Verlust von Zähnen – sei es durch Unfall, Krankheit oder schlicht und einfach Karies – führt oft zu einer erheblichen Verschlechterung der Lebensqualität.

Deshalb hat die Wiederherstellung des Kauvermögens hohe Priorität bei der Zahnversorgung.

Aufgrund der natürlichen Abstoßungsreaktion des menschlichen Gewebes gegenüber Fremdkörpern waren die Möglichkeiten der Zahnimplantologie lange sehr eingeschränkt, und manchen Patientengruppen konnte noch vor wenigen Jahrzehnten überhaupt nicht geholfen werden.

Im Jahr 1952 erfuhr Brånemark von einem Versuch an der Universität Cambridge, bei dem Forscher erfolgreich einem Kaninchen eine Kammer aus Tantal in das Weichgewebe des Ohres implantierten.

Brånemark beschloss, den Versuch zu wiederholen, wobei er eine Kammer aus Titan in das Schienbein eines Kaninchens implantierte, um die Interaktion mit Knochengewebe zu untersuchen. Später stellte er fest, dass Implantate aus Titan mit dem menschlichen Knochengewebe eine sichere Verbindung eingehen können.

Als Brånemark 1965 erstmals einem Patienten erfolgreich ein Zahnimplantat einsetzte, bedeutete dies für die Implantologie einen gewaltigen Schritt nach vorne. Im Zuge seiner ärztlichen Laufbahn hat er seine Methode – die Osseointegration (vom lateinischen Wort „os“ für Knochen) – so verfeinert, dass sie heute weltweit zum Goldstandard der Zahnimplantologie geworden ist.

Seitdem haben mehr als acht Millionen Patienten von der bahnbrechenden Erfindung Brånemarks profitiert.

Die Hauptvorteile dieser Technik sind der relativ leichte chirurgische Eingriff sowie das durch die Prothese wiederhergestellte normale Kauvermögen.

Nachdem das schwedische Gesundheitsministerium im Jahr 1978 Brånemark grünes Licht für die klinische Anwendung seiner Implantationsmethode gegeben hatte, begann der schwedische Rüstungshersteller Bofors mit der Vermarktung der Dentaltechnologie.

Zusammen mit Brånemark gründete Bofors 1981 die Tochtergesellschaft Nobelpharma (heute Nobel Biocare), die Zahnersatz auf der Grundlage der patentierten Technik des Erfinders anbietet.

Heute deckt die Firma Nobel Biocare mit weltweit mehr als 2 200 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 581,4 Mio. EUR (2009) rund 35 % des Weltmarkts für Zahnimplantate ab.

Titanimplantate stellen heute das Standardverfahren der Zahnimplantologie dar. In den ersten zwei Jahren nach dem Eingriff beträgt die Erfolgsquote beeindruckende 90 – 95 % und über die durchschnittliche Lebensdauer erstaunliche 98 %.

Brånemarks Erfindung hatte weitreichende Auswirkungen für die Prothetik, und seine revolutionäre Methode findet heute auch über die zahnmedizinische Versorgung hinaus Anwendung. Seit den 1970er-Jahren wird sie in der Gesichtschirurgie zur Wiederherstellung von Ohren, Augen oder Nasen bei Tumorerkrankungen, Verletzungen und angeborenen Missbildungen angewandt. Ein weiteres Einsatzgebiet sind knochenverankerte Hörgeräte. In den 1980er-Jahren begann Brånemark damit, sein Osseointegrationsverfahren in der Orthopädie anzuwenden; heute werden die Forschungen in diesem Bereich von seinem Sohn Rickard fortgesetzt, der Brånemarks Methode für die Verankerung von Arm- und Beinprothesen weiterentwickelt.

 

Quelle: EPO

Langlebigkeit von Implantaten

Periointegration

Periointegration ist die reizlose und entzündungsfreie Einbettung eines Zahnimplantates in die Mundschleimhaut. Ziel sind eine dauerhafte Stabilität, entzündungsfreies Zahnfleisch und ein gesunder Knochen um das Implantat.

Durch Periointegration soll die langfristige bakterielle Abdichtung des natürlichen Zahnfleischsaumes zum Infektionsschutz der darunter liegenden Strukturen zur Prävention einer Periimplantitis erreicht werden.

Maßnahmen

Um eine langfristig stabile Anhaftung von gesundem Zahnfleisch am Implantat zu erreichen, muss der Anlagerung von Zahnbelag entgegengewirkt werden.

Periointegration besteht aus drei Komponenten:

  • Präventiv: Verwendung von gewebefreundlichen Materialien bei der Implantation
  • Diagnostisch: Die Früherkennung einer Periimplantitis durch Tests steht im Mittelpunkt
  • Therapeutisch: bereits bei einer periimplantären Mukositis sollte medizinisch interveniert werden

Hintergrund

Periointegration ist ein noch junger Schwerpunkt der dentalen Implantologie. Die Zunahme periimplantärer Entzündungen an dentalen Implantaten gab Anlass zur Etablierung der Periointegration. Daraus schlussfolgernd erkannte die Implantologie die Notwendigkeit, sich mit der Gesunderhaltung des gesamten periimplantären Hart- und Weichgewebes zu befassen.

Nobel Biocare Zygoma – Fortbildung im Brånemark Osseointegration Center

Nobel Biocare, einer der führenden Implantathersteller, hat am 30. Januar 2015 renommierte Implantologen aus Deutschland, Österreich und Großbritannien in Deutschlands einziges Brånemark Osseointegration Center, zu dem Kurs „Versorgungskonzepte für zahnlose Patienten Zygoma mit Live-OP“ geladen. Viele folgten der Einladung, um Dr. Richard J. Meissen, MSc bei zwei Live-OP’s über die Schulter schauen zu können und im Anschluss an ein Lunch die Fälle zu besprechen. In beiden Fällen konnte nur kurz nach der OP die provisorische Prothetik eingesetzt werden – die Patienten waren überglücklich mit festen Zähnen die Klinik zu verlassen. Im weiteren Verlauf wurden im Rahmen eines Vortrags noch weitere klinische Fälle besprochen und erläutert. Dass alle Teilnehmer beeindruckt waren und wertvolles Wissen und Techniken für sich gewinnen konnten, wundert nicht: Dr. Meissen gehört zu den führenden Implantologen Europas und ist einer von wenigen, die die Zygoma-Implantattechnik beherrschen. Deutschlandweit werden die meisten Zygoma-Implantate von ihm in der Kaiserberg Klinik gesetzt.

Die Teilnehmer wurden den ganzen Tag von einem Video-Team begleitet.