BOC Kurs Ästhetische Implantologie/Frontzahnästhetik mit drei Live Ops / Kursvideo

Am 20. November 2015 fand in der Kaiserberg Klinik der BOC Kurs Ästhetische Implantologie/Frontzahnästhetik statt. Unser BOC Referent führte die Teilnehmer durch den Kurs, der aufgrund der drei LIVE OPs und dem Hand-On Teil sehr praxisnah war und es den implantologisch tätigen Zahnärzten erleichtern sollte, das Erlernte in der Praxis unmittelbar anzuwenden.

Nun ist endlich das Kursvideo online! Verschaffen Sie sich einen Einblick in den Kurs. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

 

Hospitation im Rahmen des BOC Education Programs

Am 17. und 18. August 2015 hospitierte die libanesische Zahnärztin und Implantologin Dr. Yolla Mardini im Rahmen des BOC Education Programs in der Kaiserberg Klinik. Die Hospitantin interessierte sich insbesondere für das PerioType Implantatsystem, mit welchem  in der Kaiserberg Klinik Patienten versorgt werden. Während mehrerer Live-Op`s hatten die Implantologin und der Spezialist für Implantologie und BOC Referent Dr. Yasin Aktas, MSc die Möglichkeit sich fachlich auszutauschen. Dabei konnten Frau Dr. Mardini alle anfallenden Fragen „just in time“ beantwortet werden. Sie zeigte sich begeistert von dem einzigartigen Implantatsystem, welches sich dank keramischer Beschichtung aus Zirkonnitrid hervorragend periointegrativ verhält. Über die wissenschaftlichen und fachlichen Momente hinaus bemühte sich das Team Frau Dr. Mardini ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten und kümmerte sich um die Reisevorbereitung, das Visum, sowie einen Chauffeurservice vor Ort, so dass keine Wünsche offen blieben.

Wir danken Frau Dr. Mardini für ihre Hospitation im Rahmen des BOC Education Programs.

 

Less is more – Osseo- und Periointegration in der Implantologie

Weltweit gibt es nur elf von Prof. Dr. Per-Ingvar Brånemark zertifizierte Forschungs- und Fortbildungseinrichtungen, die Brånemark Osseointegration Center (BOC). Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht, Brånemarks implantologische Grundsätze zu verbreiten und auch weiterzuentwickeln. Das einzige BOC in Deutschland steht unter der Leitung von Dr. Richard J. Meissen, M.Sc. Im BOC Duisburg werden in diesem Kontext umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Implantologie und Parodontologie angeboten. Georg Isbaner, Redakteur des Implantologie Journals, sprach während der IDS 2015 mit Dr. Richard J. Meissen und dessen Kollegen Prof. Marc Nevins.

Gesamtes Interview aus dem Implantologie Journal 05/2015

Behandlungstrategien periimplantärer Entzündungen

Eine implantatgetragene, prothetische Versorgung ist in der heutigen Zeit zu einer anerkannten Therapieform mit hoher Vorhersagbarkeit und guter Langzeitprognose avanciert. Daher rückt mit der stetig steigenden Anzahl inserierter Implantate, die Notwendigkeit nach einer adäquaten Behandlungstrategie periimplantärer Entzündungen in den Vordergrund.

Ätiologie und Pathogenese

Systematische Diagnostik der Periimplantitis

Grundsätzlich sollte daher eine adäquate Diagnostik in mehreren Schritten erfolgen:

Klinische Diagnostik

Radiologische Diagnostik

Mikrobiologische Diagnostik der Subgingivalflora

Therapiemöglichkeiten

Konservative Therapieformen

Medikamentöse Therapie

Pulverstrahlgeräte

Lasertherapie

Photodynamische Therapie

Chirurgische Therapieformen

Der klinische Bezug – Implantatverlust nach Periimplantitistherapie

Fazit

Der Erfolg jedweder Therapie ist insgesamt wenig voraussagbar. Eine Stagnation der Resorptionen ist bereits als Erfolg zu betrachten, da eine vollständige Regeneration des Knochens beinahe aussichtslos ist. Daher ist es ratsam das Hauptaugenmerk eher auf die Prävention als auf die Therapie einer Periimplantitis zu legen. Dies ist im Vorfeld zum einen über eine adäquate Aufklärung, eine sehr bewusste und strikte Patientenauswahl, sowie eine Elimination aller im Vorfeld verzichtbaren Risikofaktoren und einer engmaschigen Festsetzung des Prophylaxeintervalls zu erreichen. Bei bereits initial erkrankten Implantaten ist ein sofortiges und konsequentes Handeln von Behandler und Patient unerlässlich, da durch die Beseitigung durch Eindämmung der klinischen Symptome eine Progression verhindert werden kann. Die nachweisbare Lockerung eines Implantats muss die sofortige Explantation des Selbigen nach sich ziehen, da selbst eine Stagnation in diesem Stadium ausgeschlossen ist. Ferner führt die stetige Bewegung innerhalb des Knochenbetts zu weiteren Knochenverlusten, die eine spätere Implantation in dem Gebiet erschweren würden oder gar unmöglich machen.

Autoren: Dr. Richard J. Meissen, M.Sc., Dr. Nina Wollenweber

 

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