Periointegration

Periointegration ist die reizlose und entzündungsfreie Einbettung eines Zahnimplantates in die Mundschleimhaut. Ziel sind eine dauerhafte Stabilität, entzündungsfreies Zahnfleisch und ein gesunder Knochen um das Implantat.

Durch Periointegration soll die langfristige bakterielle Abdichtung des natürlichen Zahnfleischsaumes zum Infektionsschutz der darunter liegenden Strukturen zur Prävention einer Periimplantitis erreicht werden.

Maßnahmen

Um eine langfristig stabile Anhaftung von gesundem Zahnfleisch am Implantat zu erreichen, muss der Anlagerung von Zahnbelag entgegengewirkt werden.

Periointegration besteht aus drei Komponenten:

  • Präventiv: Verwendung von gewebefreundlichen Materialien bei der Implantation
  • Diagnostisch: Die Früherkennung einer Periimplantitis durch Tests steht im Mittelpunkt
  • Therapeutisch: bereits bei einer periimplantären Mukositis sollte medizinisch interveniert werden

Hintergrund

Periointegration ist ein noch junger Schwerpunkt der dentalen Implantologie. Die Zunahme periimplantärer Entzündungen an dentalen Implantaten gab Anlass zur Etablierung der Periointegration. Daraus schlussfolgernd erkannte die Implantologie die Notwendigkeit, sich mit der Gesunderhaltung des gesamten periimplantären Hart- und Weichgewebes zu befassen.